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NEWS Nr. 2/2019


Der nächste Frühling kommt bestimmt und damit auch der Trend für

Naturnahe Gartengestaltung

Max Gemperle Dienstleistungen (früher Inhaber GARTEN MAGS) Hinwil wird ab der neuen Saison seine Kundschaft u.a. auch auf die naturnahe Gartengestaltung aufmerksam machen und beraten. Er empfiehlt, Naturelemente in den Gärten, ob gross oder klein, anzulegen.

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft, kurz SRG, lanciert im Frühling 2019 ebenfalls eine auf eineinhalb Jahre angesetzte Aktion für mehr Artenvielfalt in der Schweiz. Das übergeordnete Ziel dieser nationalen Aktion ist es, die Schweizer Bevölkerung für das Thema «Biodiversität» zu sensibilisieren und den Artenrückgang nachhaltig zu bremsen, indem neue Flächen mit einheimischen Pflanzen geschaffen werden.

Schon eine Trockenmauer mit regional vorkommenden Polsterstauden ist für die Biodiversität ein grosser Gewinn. Schon nach kurzer Zeit finden Eidechsen, Wildbienen, Schmetterlinge und andere Wildtiere wieder den Weg zurück in den Garten.

Biodiversität - Vielfalt des Lebens

Max Gemperle Dienstleistungen wir in diesem Zusammenhang folgendes umsetzen:

⎫ naturnahes Gärtnern den Kunden anbieten (einheimische Pflanzen, Blumenwiesen, Kiesflächen mit entsprechender Bepflanzung, Feuchtbiotope)

⎫ Verzicht auf Herbizide

⎫ Verzicht auf Torf

⎫ Lebensmöglichkeiten für Vögel, Fledermäuse, Insekten, Igel einrichten

⎫ Begrünen von Mauern und Dächern

⎫ nur Holz aus naturnahem Waldbau verwenden (Verzicht auf Tropenholz)

⎫ möglichst naturnahe Produkte aus der Region einsetzen

⎫ Ruhezonen der Wildtiere respektieren 

⎫ Lebensräume der Wildpflanzen erhalten

Folgende Massnahmen werden zur Förderung der Biodiversität empfohlen/angewendet:

Winterzauber - Blütenstände von Stauden werden über den Winter stehen gelassen. Die Vögel werden sich über die Nahrung freuen, Schmetterlinge und Wildbienen über ihr Winterquartier

Lauberde - Laub ergibt die beste Erde - Walderde. Empfehlung: das Laub auf den Pflanzflächen liegen lassen.

Gehölzschnitt - Gehölze, auch nicht heimische, bieten Vögeln wunderbar Schutz, wenn man sie dicht ineinander verwachsen lässt. Abschnittsweise und ausserhal der Vegetationszeit zurückschneiden, damit immer genügend Futter für Vögel und Bestäuber da ist.

Neubepflanzungen - Bei Neubepflanzungen auf heimische Arten in die Pflanzenkom-positionen einbeziehen. Vielfältige Pflanzungen sind robuster als grossflächige Monokulturen.

Wertvolle Unordnung - ‚Unordentliche’ Ecken im Garten sind sehr wertvoll! In jedem Garten gibt es ruhige, ungenutzte Ecken, die einfach belassen werden können. Igel & Co. sind dankbar.

Kleinbiotope - Aus Holz- und Astmaterial lassen sich wertvolle Kleinbiotope aufschichten. Solche Strukturen sind als Unterschlupf für Tiere sehr wichtig.

Wege und Plätze - Im Garten sollten wenn möglich durchlässige Bodenbeläge, damit Wasser direkt versickern kann, gebaut werden.

Pflanzenschutz - Vor jedem Pestizideinsatz sollte überlegt werden, ob eine biologische Alternative möglich ist.

Blattläuse - Blattläuse werden meist nach kurzer Zeit von Nützlingen gefressen. Das Problem löst sich mit etwas von Geduld somit gleich selbst.

Natürliche Dünger - Anstelle von mineralischem Dünger sollten organische Formen benutzt werden. Zum Beispiel Hornspäne für Rosen oder organischen Rasendünger.

Robuste Sorten - Wenn Rosen, Obst, Beeren oder Stauden gepflanzt werden, darauf achten, dass robuste, bewährte Sorten, die gesund und pflegeleicht sind, gewählt werden. Die Baumschule, die Staudengärtnerei oder Max Gemperle Dienstleistungen wissen welche Sorten und Arten sich bewährt haben.

Regenwasser - Regenwasser sammeln und damit den Garten giessen. Viele Pflanzen bevorzugen das weiche Regenwasser gegenüber dem kalkhaltigen Leitungswasser.

Rindenschnitzel - Anstelle von Rinden- und Holzhäcksel besser Kompost zu Abdeckung von Pflanzflächen verwenden.

Sterile Gärten - Sterile, hygienisch gepflegte Gärten sind lebensfeindlich und aus der Sicht der heimischen Fauna eigentliche Wüsten ohne Nahrung und Lebensraum.

Laubbläser & Co. - Keine Laubbläser (und möglichst keine anderen motorenbetriebene Maschinen) einsetzen, da Kleintiere in Mitleidenschaft gezogen werden.

Wiesen mähen - Das Mähen von Wiesen sollte auf ihre Blütenzeit abgestimmt werden, eventuell abschnittsweise.

Wildbienen fördern - an geschützten Gartenecken ist der Zugang zu offener Erde für die Behausung von Wildtieren bestens geeignet (50% aller Wildbienen nisten in der Erde).

Neues Leben im Siedlungsraum, Naturerlebnisse, Naturvielfalt und Beobachtungen im Garten, Naturmodule, Natur-Baukastensysteme, der Nutzen eines Wildbienenhauses etc. ...

Diese und weitere Beispiele sind Projekte und Angebote der Max Gemperle Dienstleistungen.




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